Smarthome Home Assistant

Natürlich darf in Momo auch ein Smarthome nicht fehlen.
Die schnelle Übersicht über Temperaturen, Strom und den Rest hat uns zu Hause schon immer sehr gut gefallen.

Gerade im Camperbereich nerven die oft ziemlich rückständigen Apps mit ihren trägen Bluetooth-Verbindungen zu den Geräten.
Wenn ich wissen will, wie es meinen Batterien gerade geht, öffne ich die App, warte erst einmal fünf Sekunden, bis überhaupt etwas angezeigt wird, wähle dann eine Batterie aus und warte noch einmal zehn Sekunden, bis die Daten geladen sind.
Für die zweite Batterie geht das Ganze dann von vorne los.
Mit den Victron-Komponenten läuft es im Prinzip genauso. Auf Dauer macht das natürlich keinen Spaß. 🙂

Also ist ein Raspberry Pi 4B in einem Argon One M.2-Gehäuse eingezogen.

Interne Elektronik mit einem schwarzen Router, mehreren Kabeln und Bauteilen in einem Gehäuse.
Netgear Router und Raspberry Pi an der Schrankhinterwand.


Das Gehäuse hat einen kleinen Lüfter, falls es im Schrank doch mal zu warm werden sollte, und ich kann eine SSD einbauen, damit der Raspi direkt davon startet.

SD-Karten geben ja doch immer mal wieder den Geist auf und sind gefühlt nicht wirklich für den Dauerbetrieb im Raspberry Pi gemacht.

Also schnell Home Assistant installiert und mit dem Dashboard-Basteln losgelegt.

In Momo sind drei Temperatursensoren von SwitchBot verteilt, die per Bluetooth funken.


Dazu kommen die zwei Ective-Batterien, drei Victron-Solarregler und ein Victron-Shunt, der den Stromverbrauch misst – ebenfalls alles über Bluetooth.

Den Füllstand der Gasflaschen möchte ich natürlich auch jederzeit im Blick haben. Hier kommen die Mopeka Pro Ultraschallsensoren ins Spiel.

Screenshot einer App zur Überwachung von Temperaturen und Gasverbrauch in verschiedenen Bereichen wie Wohnzimmer, Keller und Kühlschrank. Zeigt auch Akkustatus und verbleibende Laufzeit an.

Damit geht schon mal einiges.

So kann ich jetzt zum Beispiel eine Warnung ausgeben, sobald die Temperatur unter 3 °C fällt, obwohl wir die Heizung eigentlich auf 7 °C gestellt haben.
Oder ich lasse mir eine Nachricht schicken, wenn die Gasflaschen bald leer sind.

Wie sieht es aktuell mit dem Strom aus? Und wie geht’s dem Raspi?

Anzeigebild der Solarstromerzeugung mit PV-Werten, Batterieprozentsatz und Leistungsaufnahme von Geräten.
Stromflow Widget
Dashboard-Anzeige für Raspberry Pi mit CPU-Nutzung (55%), CPU-Temperatur (36°C), RAM-Nutzung (76,7%) und SSD-Nutzung (5,5%), sowie Details zu belegt und frei verfügbarem Speicher und IP-Adresse.
Daten vom Raspi

Alles schön im schnellen Überblick jetzt. Und ich hab ganz viele Daten die ich bei Bedarf noch einsehen kann, die bekäme ich von den Standardapps gar nicht.

Das nächste wäre dann evtl. die Überwachung der Wassertanks oder steuerbare Lichter, aber das reicht jetzt erst mal so, gibt ja noch andere Baustellen 🙂

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